Die Idee „Kleine Fische“ ist ein Glücksfall für Eltern in Frankfurt: Die auf Initiative der

S. Fischer Verlage gegründete Krabbelstube „Kleine Fische“ wurde jetzt am Nikolaustag eingeweiht.
Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth und Sozialdezernent Franz Frey waren in die Einrichtung gekommen und gratulierten Verlegerin Monika Schoeller.
Den Hintergrund erklärt (stellvertretend für die Elterninitiative) Gesine Diehl aus der Controllingabteilung des Verlagshauses: „Ein erfreulicher Trend zeigte sich in den letzten Jahren bei unseren Verlagen: Immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gründeten Familien.“
Vor dem Hintergrund der raren Betreuungsangebote in Frankfurt wurde im Herbst 2004 in Absprache mit dem Betriebsrat und der Geschäftsleitung eine Mitarbeiterinitiative gegründet, um Betreuungsmöglichkeiten zu suchen und zu finden. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur Förderung betrieblicher und betriebsnaher Kindereinrichtungen e.V. entstand kurze Zeit später das Konzept eines staatlich unterstützten Betreuungsmodells.
Von den geplanten 11 Ganztagesplätzen haben die S. Fischer Verlage Anspruch auf etwa die Hälfte der Plätze, die zweite Hälfte wird von der Stadt vergeben. Der Verlag übernahm einen großen Teil der Umbau- und Optimierungskosten und verpflichtete sich, die monatlich anfallende Miete zu tragen.
Übrigens: Auch jeder einzelne Mitarbeiter des Verlages beteiligte sich daran durch den Verzicht von anderthalb freien Tagen im Jahr, die diese Investition für die Kinderkrippe möglich machte.
Das Bild zeigt Verlegerin Monika Schoeller mit Gwendolyn Snethlage (Fischer-Marketing, Mitte) und Gesine Diehl (Fischer-Controlling, rechts) mit ihren „kleinen Fischen“.