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Vorstoß von Angela Merkel: Wird USA Gastland der Buchmesse?

Gut, dass wir auch mal bei BILDonline reingeschaut haben: Dort ist über den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu lesen, dass sie sich sichtlich nicht nur mit Laura und George W. Bush gut verstanden haben muss, sondern dass sie auch eine Lanze für einen alten Plan gebrochen hat, der schon zu Volker Neumanns Zeiten mit dem jetzigen BV-Vorsteher Dr. Gottfried Honnefelder ausgeheckt worden und dem damaligen Bundeskanzler Dr. Gerhard Schröder präsentiert worden war:

Nämlich die USA als Gastland für die Buchmesse zu gewinnen.

Die Kanzlerin laut BILD.de „Wir brauchen auch im Bereich der Kultur intensivere Beziehungen. Deshalb habe ich Präsident Bush eingeladen, in einem der nächsten Jahre Gastland der Frankfurter Buchmesse zu werden. Außerdem werden Präsident Bush und ich in regelmäßigen Abständen miteinander telefonieren, um in aller Offenheit aktuelle außenpolitische Fragen zu diskutieren und uns eng abzustimmen.“

Laura Bush habe sofort Interesse am Buchmesse-Projekt gezeigt: „Wenn die Kanzlerin im Mai wieder in Washington sei, dann möge sie doch bitte wieder vorbeikommen. Merkel nickt. Condi Rice nickt auch.“.

Problem dürfte nur sein, dass solch eine Idee frühestens für 2008 angedacht werden kann (2007 ist erst Katalonien dran) und dass, was die Aufgabe schwer für den neuen Messechef Jürgen Boos machen dürfte: Die USA Verlage haben eigentlich kein großes Interesse daran, weil es ihn nicht viel bringen dürfte (was sie nicht schon eh haben) – und dass es in den USA eine begleitende Institution (etwa wie bei uns ein Goethe-Institut) nicht gibt. Aber Hindernisse sind dazu da, sie zu überwinden.

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