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Zeitschrift Häuptling eigener Herd mit Gourmand World Cookbook Award ausgezeichnet

Wenn zwei Köche in der Küche zusammen rumwerkeln, kommt in der Regel, entgegen dem Sprichwort viele Köche verderben den Brei, eine recht annehmbare Mahlzeit heraus. Etwas anders verhielt es sich, als vor Jahren der Satiriker, Hobbykoch und Autor Wiglaf Droste http://www.booking-hh.de/tomprodukt/droste/ auf den Sternekoche, Geniesser und Autor Vincent Klink http://www.wielandshoehe.de traf. Als die beiden – endlich – aus der Küche kamen, hatten sie nicht nur sehr gut gegessen, sondern auch eine neue Zeitchrift gegründet: Häuptling eigener Herd http://www.haeuptling-eigener-herd.de.

Das war vor vielen Jahren. Inzwischen ranken sich die wildesten Geschichten und Mythen um „die einzige kulinarische Kampfzeitschrift mit Klappentext“, die sich alle 3 Monate einem Thema widmet und ganz ohne Werbung und Fotos auskommt. Dafür wird das freundliche Quartheft, auch das ist überraschend, jeweils von einem einzigen Zeichner illustriert. Mindstens so spitz wie die Bleistifte der Zeichner sind die Beiträge der Autoren: Egal, ob es um den Tiroler Speck, um alten Senf in neuen Gläsern oder ums Dechiffieren der Zusatzstoffe in der Wurst geht – der Häuptling scheut kein Reizthema und nimmt kein Blatt vor den Mund. Deshalb wird er von den Lesern geliebt und vom STERN als „Deutschlands kritischste kulinarische Zeitschrift“ gelobt.

Nun sind die beiden Häuptling-Ausgaben 23 (Durst, illustriert von Gerhard Glück) und 24 (Küche der Armen, illustriert von Eleonore Gerhaher) mit dem renommierten Gourmand World Cookbook Award http://www.cookbookfair.com in der Kategorie „Best Food Literature Book“ ausgezeichnet worden. Damit verbunden ist eine Einladung zu den „The Best in the World Awards“ im Mai 2006 in Kuala Lumpur. Anreise, natürlich, auf eigene Rechnung. Knappe Ansage von Häuptling Vincent Klink beim Überbringen der Siegesnachricht: „Super, toll, fantastisch- aber: Oh Gott! Der Erfolg ruiniert uns ja total!“.

Dieser Tage erscheint übrigens, ganz in ein leuchtendes presssackrot gehüllt, Band 26, bei dem es einzig und allein um die Wurst geht: German Neundorf erzählt von der Hausschlachtung, Ingo Malcher testet Frühstückswürstchen, Thomas Vilgis schwärmt vom Warmschroten und die herrlichen Wurstzeichnungen stammen allesamt von Nioklaus Heidelbach.

Häuptling eigener Herd erscheint alle 3 Monate in der Edition Vincent Klink http://edition-vincent-klink.de, je um 124 Seiten und kostet 14,90 E. (pro Ausgabe), 54,- E. (im Jahresabo). Buchhandelsbestellungen via Maro Verlag, haeuptling@maroverlag.de, Einzel- und Abobestellungen via Dieter Eckels Buchhandlung BuchGourmet www.buchgourmet.com. STEFAN BECHT stefan@stefanbecht.de

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