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Deutscher Hörbuch Preis 2006 im Rahmen der lit.COLOGNE vergeben

Zum vierten Mal wurde gestern in Köln der Deutsche Hörbuch Preis verliehen. Die Preisverleihung fand wie gewohnt im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals lit.COLOGNE statt. Der Deutsche Hörbuch Preis 2006 wird für die besten und innovativsten Neuerscheinungen des Vorjahres verliehen. Stifter des Preises sind der Westdeutsche Rundfunk und die wdr mediagroup, das Preisgeld beträgt insgesamt 23.300 Euro. Die Jury hat die Preisträger in sechs Kategorien aus insgesamt 320 zum Wettbewerb eingereichten Produktionen des Jahres 2005 ermittelt.

Der Deutsche Hörbuch Preis 2006 wurde folgenden Produktionen zugesprochen:

„Best of all“ des Jahres 2005 ist die Neuinszenierung des Hörspielklassikers »Unter dem Milchwald« von Dylan Thomas (Der Hörverlag). Preisträger ist der Regisseur Götz Fritsch.

In der Kategorie „Beste Information“ wird das Dokumentarstück »Weinen Sie nicht, die gehen nur baden!« (Der Audio Verlag) ausgezeichnet. Den Preis erhält der Autor Jochanan Shelliem.

Der Preis für die „Beste Interpretation“ geht an die Schauspielerin Sophie Rois für ihre Lesung des Romans »Jane Eyre« (Eichborn LIDO) von Charlotte Brontë.

In der Kategorie »Beste Unterhaltung« wird die Produktion »Der Nazi & der Friseur« (Random House Audio) prämiert. Preisträger sind der Autor Edgar Hilsenrath und der Sprecher Bodo Primus.

Das Prädikat »Bestes Jugendhörbuch« erhält die Produktion »Lauf Junge lauf« (Beltz & Gelberg). Der Preis geht an den Autor Uri Orlev.

»Das besondere Hörbuch« des Jahres 2005 ist die Nachlass-Edition »Wörter Sex Schnitt« (Intermedium Rec.) von Rolf Dieter Brinkmann.

»Die eingereichten Beiträge reichen von aufwändigen Produktionen bis zu liebevoll-minimalistischen Einspielungen und zeugen von der Lebendigkeit und Kreativität der deutschen Hörbuchszene«, betonte der Jury-Vorsitzende Thomas Böhm. Zur Jury gehörten weiterhin die Schauspielerinnen Lena Stolze und Leslie Malton, Prof. Dr. Jörg Drews, Vorsitzender der Jury des »Hörspielpreises der Kriegsblinden«, Prof. Dr. Gert Ueding, Direktor des Seminars für Allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen und Jury-Vorsitzender »Hörbuch des Monats«, Reiner Unglaub von der Bayerischen Blindenbibliothek München, die Autoren und Kritiker Anna Mikula, Ralf Niemczyk und Dr. Martin Stankowski.

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