Mit seinem Kriminalroman „Anmerkungen zu Peter Burg“ hat Ralf Ströcker den vom Weimarer VDG Verlag ausgerufenen Schreibwettbewerb „Kunstkrimi-Krimikunst“ gewonnen. Einen Sonderpreis erhielten Urs Roeber und Iwona Bigos für den Comic „Der Maler der See“.
Im Hotel Elephant Weimar wurde am 11. März der Preisträger gekürt. Verlegerin Dr. Bettina Preiß dankte allen Teilnehmern des Wettbewerbs: „Die Lektüre hat uns viel Spaß gemacht!“ hob sie hervor und schilderte die thematische Vielfalt der 27 Wettbewerbsbeiträge, indem sie eine Auswahl der Protagonisten vorstellte: Angestellte eines Provinzmuseums für moderne Kunst, kunstbeflissene Teilnehmer eines Volkshochschulkurses, Wiener Kleinganoven mit kunsthistorischer Ausbildung, mondäne Kunstfälscher und dazwischen natürlich mehr oder minder sachkundige Detektive und Kommissare.
Neun Beiträge wurden vom Verlag für den Preis, einen Verlagsvertrag sowie ein Wochenende für zwei Personen im Hotel Elephant, nominiert. Laudator Staatssekretär Prof. Dr. Bauer-Wabnegg würdigte den Preisträger Ralf Ströcker (Arnsberg) ausführlich in seiner Rede und zitierte aus der Bewertung der Jury: „ ‚Anmerkungen zu Peter Burg’ ist ein rasant erzählter Roman, der an verschiedenen, sorgfältig recherchierten Schauplätzen mit einem gut charakterisierten und originellem Figurenensemble spielt und den Leser mit überraschenden Wendungen in Atem hält. Mit der Figur des spielsüchtigen und im Laufe der Geschichte zunehmend sympathischen Bankangestellten Peter Burg hat Ralf Ströcker einen glaubwürdigen Protagonisten mit einer interessanten Entwicklung geschaffen.“ Der Roman wird zur Frankfurter Buchmesse 2006 erscheinen.
Den Sonderpeis des Wettbewerbs gewannen Dr. Urs Roeber (Lilienthal) und Iwona Bigos (Bremen) mit dem Comic „Der Maler der See“. Aus der Bewertung der Jury: „Der Maler der See“ ist eine dicht erzählte spannende und ironische Kriminalgeschichte, die die realen Probleme junger Kunsthistoriker auf der Suche nach Arbeit, die näheren typischen Umstände der Erstellung eines Werkverzeichnisses eines zeitgenössischen Künstlers und die besonderen Umstände gleich mehrerer Morde schildert. In ihrer überraschenden Umsetzung als Comic, mit treffend gestalteten und charakterisierten Figuren und der hervorragenden zeichnerischen Qualität auf künstlerisch hohem Niveau ist dieser Kunstkrimi der originellste Beitrag des Wettbewerbs.“ Die Autoren erhielten einen Verlagsvertrag und je ein „Lexikon der Kunst“ in fünf Bänden.
Mit der Publikation der preisgekrönten Titel plant VDG gleichzeitig den Start der Reihe „Kunstkrimi-Krimikunst“.







