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DOUGLAS: Umsatz nach fünf Monaten 10,6 % über Vorjahr

Heute findet in Hagen ab 10.30 Uhr die Hauptversammlung der Thalia-„Mutter“ DOUGLAS HOLDING AG statt. Im Rahmen seiner Rede nimmt der Vorsitzende des Vorstandes, Dr. Henning Kreke, auch zur aktuellen Geschäftsentwicklung Stellung.

Beflügelt durch ein gutes Weihnachtsgeschäft erwirtschaftete der DOUGLAS-Konzern in den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres 2005/06 (1. Oktober 2005 bis 28. Februar 2006) Umsätze in Höhe von 1,3 Milliarden Euro und lag damit um 10,6 Prozent über dem Vorjahr. Auch auf vergleichbarer Fläche konnte ein Umsatzplus in Höhe von 2,1 Prozent erzielt werden.

Dazu Dr. Henning Kreke: „Wir halten aufgrund dieser recht ordentlichen Entwicklung an der im Januar auf unserer Bilanz-Pressekonferenz abgegebenen Prognose fest, für das Geschäftsjahr 2005/06 eine Umsatzsteigerung von 6 bis 8 Prozent zu erzielen. Ferner gehen wir davon aus, unser Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 125 bis 127 Millionen Euro steigern zu können.“

Die einzelnen Geschäftsbereiche entwickelten sich in den ersten fünf Monaten wie folgt: Die Douglas-Parfümerien konnten ihre Umsätze per Ende Februar um 13,5 Prozent steigern. Hier ist zu beachten, dass die in Frankreich neu übernommenen Parfümerien im Vorjahresumsatz erst ab Juli enthalten waren und die Gesellschaften Douglas Spanien und Douglas Portugal erstmals seit dem 1. Quartal dieses Geschäftsjahres voll konsolidiert werden. Das Umsatzwachstum der Thalia-Buchhandlungen erreichte ebenfalls akquisitionsbedingt ein Plus von 14,5 Prozent, während der Schmuckbereich die Umsätze um 3,9 Prozent steigerte. Auch der Modebereich (Appelrath-Cüpper und Pohland) erzielte Umsatzzuwächse in Höhe von 24,3 Prozent, wobei hier zu berücksichtigen ist, dass diese Wachstumsrate neben zwei neuen Häusern von Appelrath-Cüpper auch die Erstkonsolidierung von Pohland für den Zeitraum von Oktober bis Dezember 2005 beinhaltet. Die Hussel-Confiserien steigerten ihre Umsatzerlöse um 7,8 Prozent.

Gegenstand der Hauptversammlung ist die Berichterstattung über das Geschäftsjahr 2004/05 (1. Oktober 2004 bis 30. September 2005), in dem der Konzernumsatz um 5,7 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro stieg. Bereinigt um den Verkauf von Christ in der Schweiz lag der Anstieg sogar bei 8,5 Prozent. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um 8,3 Prozent auf 119,5 Millionen Euro.

Der DOUGLAS-Konzern hatte sich für das Geschäftsjahr 2004/05 – bereinigt um Christ in der Schweiz – ein Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zwischen 114 und 116 Millionen Euro vorgenommen. Dazu Dr. Henning Kreke: „Mit den erreichten Zahlen haben wir diese Ziele sogar leicht übertroffen. Mit unserer Umsatzrendite von 4,9 Prozent gehören wir nach wie vor zu den Besten im deutschen Handel.“

Auch beim DOUGLAS Value Added (DVA), der die Wertsteigerung der DOUGLAS-Gruppe misst, konnten Zuwächse erzielt werden. Nahezu alle Tochtergesellschaften haben die angestrebte Verzinsung – 6,5 Prozent nach Steuern – auf das eingesetzte Kapital erreicht. Einige Gesellschaften konnten diese Vorgabe sogar deutlich übertreffen. Gleichzeitig erreichte der DVA mit 28,5 Millionen Euro den höchsten Wert seit Einführung des DVA-Konzeptes im Jahr 2001.

Dr. Henning Kreke macht in seiner Rede auch deutlich, wem für die guten Ergebnisse besonders zu danken sei: „Dass wir unsere Ziele erreicht haben, verdanken wir wieder einmal in allererster Linie unseren sympathischen, kompetenten und freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie begeistern unsere Kunden mit ihrer hohen Servicebereitschaft und Fachkompetenz täglich aufs Neue und erfüllen so unsere Lifestyle-Strategie mit Leben – und das in mittlerweile 17 Ländern.“

Aufsichtsrat und Vorstand der DOUGLAS HOLDING AG schlagen der Hauptversammlung vor, für das Geschäftsjahr 2004/05 wie im Vorjahr eine Dividende von 1 Euro je Stückaktie zu beschließen. Insgesamt soll auf ein dividendenberechtigtes Kapital von rund 117 Millionen Euro eine Ausschüttung von etwa 39 Millionen Euro erfolgen. Dazu Dr. Henning Kreke: „Die DOUGLAS-Gruppe verfolgt seit vielen Jahren eine nachhaltig stabile und gleichzeitig attraktive Dividendenpolitik. Unser Ziel ist hierbei eine Ausschüttungsquote von etwa 50 Prozent. Für das abgelaufene Geschäftsjahr liegt diese Quote bei 53 Prozent und damit wie in den Vorjahren sogar immer noch leicht über dem angestrebten Wert.“

Mit einer Eigenkapitalquote von rund 43 Prozent und der soliden Finanz-, Vermögens- und Ertragslage ist die DOUGLAS-Gruppe in einer starken Position, um im In- und Ausland weiter wertorientiert wachsen zu können. Dafür steht im Konzern im laufenden Geschäftsjahr ein Investitionsvolumen von rund 130 Millionen Euro zur Verfügung. Neben dem Ausbau des Filialnetzes durch eigene Neueröffnungen wird die DOUGLAS-Gruppe auch durch Akquisitionen und Kooperationen weiter wachsen.

Insbesondere die Douglas-Parfümerien werden ihr internationales Wachstum fortsetzen. Im laufenden Geschäftsjahr sind im Parfümeriebereich etwa 80 Millionen Euro für die internationale Expansion vorgesehen. Europaweit sind rund 50 Neueröffnungen sowohl in den bestehenden Märkten in Westeuropa als auch in den nach wie vor rasch wachsenden Märkten Osteuropas geplant. Und mit der Eröffnung der ersten Parfümerie im Herzen von Istanbul wird Douglas ab April auch in der Türkei präsent sein.

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