Home > ARCHIV > Börsenverein protestiert gegen geplante Selbstbedienung bei Verlagen

Börsenverein protestiert gegen geplante Selbstbedienung bei Verlagen

Bibliotheken, Museen und Archive sollen nach dem Willen der Bundesregierung Bücher, Presseerzeugnisse, CDs, Filme und andere urheberrechtlich geschützte Werke zugänglich machen können, ohne daß man sie kaufen muss. Diese Regelung ist im Entwurf eines Gesetzes zum Urheberrecht in der Informationsgesellschaft enthalten, der gestern vom Kabinett verabschiedet wurde. “Der vorgeschlagene 52b Urheberrechtsgesetz ist eine Bankrotterklärung der deutschen Bildungspolitik”, kritisiert der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, Alexander Skipis. “Für das selbe Geld wie bisher soll in Bibliotheken, Museen und Archiven ein Vielfaches an Inhalten zur Verfügung gestellt werden. Das ist eine Sparpolitik der öffentlichen Hand auf Kosten der Verlage.”

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung ist online abrufbar unter: www.bmj.bund.de/media/archive/1174.pdf, eine ausführliche Stellungnahme des Börsenvereins unter www.boersenverein.de/de/69181?rubrik=82993&dl_id=101234

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Neue Personalstruktur im DuMont-Lektorat

Zum 1. Dezember hat Antonia Marker die Programmleitung Belletristik im DuMont Buchverlag übernommen. Sie studierte Germanistik und Politikwissenschaften sowie Literarisches Schreiben und ist seit 2015 als Lektorin für den Verlag

weiterlesen

„Fit für die Zukunft“ März 2026

Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur hat folgende Titel zu Glaube-, Liebe- und Hoffnung-Buchtipps gewählt: Glaube-Buchtipp März 2026 Raffaella Schöbitz (Text & Ill.) Meine Erinnerungskiste Hildesheim: Gerstenberg 2026. 48

weiterlesen