In der Schweiz gehen die Diskussionen um das vom Zürcher Obergericht verbotene Buch „Foul“ des britischen Journalisten Andrew Jennings weiter. Das Buch, das erst kürzlich in London vorgestellt wurde, darf auf Einwirken der FIFA nicht in der Schweiz vertrieben werden (wir berichteten [mehr…]).
Heute berichtet das Gallener Tagblatt in seiner Online-Ausgabe Details aus dem Buch und veröffentlicht Details über Korruption im Weltfußballverband und mit welchen Manipulation der FIFA-Chef Joseph Blatter Präsident geworden sei. So habe er erwirkt, dass einem haitianischen Mitglied die Ausreise verweigert worden sei, und stattdessen einen Strohmann eingesetzt, der Blatter zur Wahl verholfen haben soll.
Außerdem belege Jennings Schwarzzahlungen zur Vermarktung der WM 2006. Das Blatt schätzt jennings als einen akribisch arbeitenden Journalisten ein.