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Fünftes AkR-Treffen: trotz rückläufiger Zahlen Optimismus

Das fünfte Treffen des Arbeitskreises Ratgberverlage (AkR) im Börsenverein fand gestern im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt.

Trotz leicht rückläufiger Zahlen herrscht Zuversicht unter den rund 30 Vertretern aus Ratgeberverlagen. Die Erkenntnis, dass die Warengruppe Ratgeber hinter der Belletristik die zweitgrößte ist, wird erst mit der Umstellung der statistischen Auswertungen durch GfK/media control international um die Jahreswende in vollem Umfang den Buchhandel, die Medien und die Endkunden erreichen.

Bis dahin herrscht hektische Betriebsamkeit im AkR. Zahlreiche Arbeitsgruppen arbeiten an Projekten, um den Umgang mit den veränderten Zahlen vorzubereiten, um die dadurch formal gewachsene Bedeutung der hilfreichen Bücher deutlich zu machen und umfassend die geglückte Trennung der Ratgeber von den Sachbüchern medial zu nutzen: Bestsellerlisten, Imagebroschüren, Plakate oder gesonderte Messeauftritte nach dem Vorbild der Hörbuchverlage sind in Planung. Georg Kessler (Gräfe und Unzer) zog eine positive Bilanz der bisherigen Tätigkeit im Bereich der Kommunikation in Richtung Handel, Presse und PR, die jetzt noch verstärkt werden soll. Gudrun Bolduan (Börsenverein) ist überzeugt, dass die Talsohle durchschritten ist.

Verhaltenen Optimismus verbreiteten auch die Referenten Christian Sprang (Börsenverein) und Mathias Ulmer (Ulmer Verlag). Weitere Themen waren Übersetzervergütung, VLB, Volltextsuche oder „elektronische Ratgeber“: Eine Arbeitsgruppe befasst sich u.a. mit Marketingkonzepten für den Online-Verkauf digitalisierter Inhalte. Bemerkenswert waren Prof. Rido Busses Ausführungen zu Aktionen gegen Ideenklau www.plagiarius.com, die sich jedoch nur schwerlich auf Ratgeber Me-too-Produkte anwenden lassen.
nb

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