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WamS: Lonely Planet spricht jetzt auch Deutsch

Die Erfolgsgeschichte der Reiseführerreihe „Lonely Planet“ begann 1972, mit 27 Cent Startkapital. Damals kam das britisch-australische Ehepaar Tony und Maureen Wheeler nach sechsmonatiger Asienreise ziemlich abgebrannt in Sydney an. Auf Tellerwäscherjobs hatten beide keine Lust, lieber schrieben sie ihre Reiseeindrücke auf 94 Seiten nieder. Heraus kam „Across Asia on the cheap“ („Billig durch Asien“), das für 1,80 Dollar in Australien vornehmlich an Rucksackreisende verkauft und schnell ein Bestseller wurde. Das Buch ist der „Urvater“ der Lonely-Planet-Reiseführer, die weltweit als Bibel der Weltenbummler gelten, berichtet heute Roland Wildberg in der „WELT am Sonntag“.

Nicht ohne Grund: Denn 34 Jahre, 650 Titel (von A wie „Antarctic“ bis Z wie „Zimbabwe“) und 60 Millionen Exemplare später schicken sich die Wheelers an, ihre Bücher auch auf deutsch anzubieten. Ab sofort sind zwölf deutsche Bände zu haben: Argentinien, Australien, Bulgarien, Indien, Irland, Italien, Kreta, London, Norwegen, Polen, Thailand sowie Toskana & Umbrien. Der Reisebuchverlag MairDumont, in dem die Bücher erscheinen, plant rund 200 Titel, sowohl Übersetzungen von Neuauflagen als auch spezielle Neuausgaben nur für Deutschland.

Zum WamS-Interview mit Tony Wheeler

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