Heute erscheint im Econ Verlag „Iran. Sprengstoff für Europa“ aus der Feder von Bruno Schirra. Im Gespräch mit Wolfgang Herles vom ZDF stellte der investigative Journalist das Buch im Haus der Bundespressekonferenz vor.
25 Jahre ist es her, dass Schirra zum ersten Mal in den Iran fuhr. Seither hat ihn das Land nicht mehr losgelassen. In der Neuerscheinung berichtet er von dem Land und seinen gastfreundlichen Menschen, aber auch von der Politik eines Regimes, das immer mehr zur Bedrohung für Europa wird. Grundlage der Recherchen sind zahlreiche Gespräche, die Schirra mit radikalen Islamisten ebenso führte wie mit Dissidenten. Er sprach mit Klerikern und Politikern, mit Intellektuellen, Diplomaten und Geheimdienstmitarbeitern und fügte die Informationen wie Puzzleteile zusammen. Das Buch sei eine Mischung aus Reisereportage, Recherche und politischer Analyse, lobte Herles.
Die Arbeit an dem Buch gestaltete sich allerdings schwieriger als erwartet: Im September 2005 durchsuchten Beamte des BKA und des LKA Schirras Haus und beschlagnahmten umfangreiches Recherchematerial. Anlass war ein Artikel im Magazin Cicero, in dem Schirra aus einem vertraulichen Bericht des BKA zitierte, der die Verbindung zwischen dem jordanischen Terroristen al Zarqawi und dem Iran belegte.







