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Das Österreichische Bundeskanzleramt und das Landeskriminalamt Bayern lesen ein Buch

Nachdem es schon die österreichische Polizei und das österreichische Bundeskanzleramt lesen, hat es jetzt auch grenzübergreifend das Landeskriminalamt Bayern bestellt.

Eher unwahrscheinlich ist, dass die offiziellen Stellen sich auch immer über die teuren Schlüsseldienste ärgern. Das Buch „Geheimwissen Schlüsseldienst“ von Martin Bübl gilt jedenfalls als Standardwerk in der Schlüsseldiensttechnik. Bübl gibt in seinen Büchern das Geheimwissen seiner Branche preis und zeigt Schwachstellen, die Behörden inzwischen weltweit interessieren. Denn Schlösser lassen sich leichter als gedacht öffnen und die Schlüsseldienste sind überteuert, findet Bübl.

Dabei hat er eine neue Zielgruppe erschlossen. Seitdem der Spezialist für Aufsperr- und Schlosstechnik sein erstes Buch veröffentlicht hat, hat er eine sichere Kundschaft: „Es haben bereits einige Polizeidienststellen und Behörden mein Buch gekauft und gelesen. Diese Bestellung beunruhigt mich nicht“, sagt der Wiener. Er sieht auch darin keinen Zusammenhang, dass sein Buch jetzt auf Polnisch erschienen ist. „Ich bin den Widerstand gegen meinen Aufsperr-Ratgeber gewohnt und warte erstmals ab bis die Kriminalbeamten das Buch gelesen haben“, so Bübl, der für seine Bücher einen Selbstverlag gegründet hat. Er ist sich sicher: Die Tricks kennen die professionellen Einbrecher ohnehin schon.

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