Google, Ebay, Yahoo und Microsoft wollen ihre Attraktivität weiter steigern und wollen nun das Kleinanzeigengeschäft übernehmen, wie das Online-Portal zio.ch. berichtet.
Damit könnten den Zeitungsverlegern eine erhebliche Konkurrenz entstehen. Vorgemacht habe das Craigslist.org: „Die eingesessenen, amerikanischen Medienunternehmen haben zuerst über Craigslist gelacht jetzt verlieren allein die Zeitungen in der Region San Francisco jede Woche etwa eine Million Dollar an Craigslist“, schreibt zio.ch. Newmark habe inzwischen sein Business von San Francisco aus auf ganz Amerika ausgedehnt.
Google und Ebay haben angefangen, das erfolgreiche Modell zu kopieren. In Amerika bieten sie schon seit geraumer Zeit kostenlose Kleinanzeigendienste an. Nun sollen die Dienste in Europa installiert werden. Bei Google firmiert er unter „Google Base“. Verknüpft mit der Suchmaschine werden entsprechende Anzeigen von Google sofort gefunden.
Jetzt wollen auch Microsoft und Yahoo das Geschäft kopieren. Microsoft gibt seinen Dienst den wohlklingenden Titel „Windows Live Expo“. Damit erhöhen die Unternehmen ihre Marktstärke und bauen sie weiter aus.
Wie die Financial Times Deutschland (FTD) schreibt, greift Google mit einem neuen Vorstoß Microsoft an. Gestern habe das Unternehmen einen Testlauf für ein Tabellenkalkulationsprogramm gestartet, teilt das Blatt auf rosa Grund mit. Bereits im vergangenen Jahr hat Google eine Kooperation mit Sun aufgebaut, die das frei zugängliche Openoffice betreibt. Erst im März kaufte das Unternehmen aus Silicon Valley die Internet-Schreibmaschine Writely.