Peter Handke hat dem Streit um seine geplante Auszeichnung mit dem Heinrich-Heine-Preis jetzt ein Ende bereitet – vorerst:
Am 22. Juni hätte der Düsseldorfer Stadtrat abstimmen sollen, ob der Autor die Auszeichnung erhalten soll. Jetzt hat Handke erklärt, dass er auf den Preis verzichtet: In einem Brief an Düsseldorfs Oberbürgermeister Joachim Erwin (CDU) er: „Ich schreibe Ihnen heute zusätzlich, um Ihnen (und der Welt) die Sitzung des Düsseldorfer Stadtrats (heißt das so?) zu ersparen, womit der Preis an mich für nichtig erklärt werden soll, zu ersparen auch meiner Person, nein, eher dem durch die Öffentlichkeit (?) geisternden Phantom meiner Person, und insbesondere zu ersparen meinem Werk, oder meinetwegen Zeug, welches ich nicht wieder und wieder Pöbeleien solcher wie solcher Parteipolitiker ausgesetzt sehen möchte.“ [mehr…]







