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„Lesetipps“: Deutsche Piratenpartei gegründet / Freies Zugrifffsrecht auf alle Inhalte gefordert

Die Lobby für den freien Zugriff auf Inhalte formiert sich. Am Sonntag hat sich in Berlin die Deutsche Piratenpartei http://piratenpartei.de/ gegründet. Die Initiative ging von Wissenschaftlern der TU Darmstadt aus und hat die Existenz einer ähnlichen Partei in Schweden zum Vorbild. Dort hätte die Gruppierung bereits mehr Mitglieder als die schwedischen Grünen.

Das deutsche Pendant fordert in ihrem Programm Filesharing und die Legalisierung von Tauschbörsen. In den Zeitungsberichten geht es vor allem um Musik und Video, allerdings ist erklärtes Ziel, den freien Zugang auf alle Inhalte auszudehnen. Das heißt auch auf Buchinhalte.

Der freie Zugang käme den Urhebern zugute, glauben die Parteigründer laut taz.

Die Partei will 2009 erstmals bei Bundestags und Europawahlen antreten, weiß heise online.

Und Christof Leng, der designierte Parteivorsitzende der Piratenpartei Deutschlands, stellt sich zum Interview in der DIE ZEIT.

Die neue Partei dürfte Politikern Auftrieb geben, die auch den freien Zugang auf Buchinhalte fordern und die die Neuformulierung des Urheberrechtsgesetzes in diese Richtung beeinflussen werden.

Das Urheberrecht sei eines der schwierigsten kulturpolitischen Herausforderungen, schreibt der österreichische Standard.

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