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DREI FRAGEN AN Dr. Henning Kreke zur „kritische Größe“ von Thalia

Mit seiner Aussage sorgte Dr. Henning Kreke, Vorsitzender des Vorstandes der DOUGLAS HOLDING AG, für Verwirrung [mehr…]. buchmarkt.de hat nachgefragt:

Dr. Henning Kreke

buchmarkt.de: Was eigentlich bedeutet „die kritische Größe ist längst überschritten“? Gibt es für Thalia kein Wachstum mehr?
Dr. Kreke: Ganz im Gegenteil, Thalia soll weiter wachsen, aber natürlich renditeorientiert. Mit dem Begriff ‚kritische Größe’ bezeichnen wir die Größe, ab der es uns möglich wird, Synergiepotenziale zu heben und somit auf der Kostenseite zunehmend effektiver zu werden. Ab dieser Größe steigt entsprechend auch das Ertragspotenzial, das die Grundlage für unser weiteres renditeorientiertes Wachstum darstellt.

Bisher gingen Branchenkenner davon aus, bereinigt mache Thalia ein Umsatzwachstum von 1,3 Prozent. Heißt das, Sie erwarten mehr Gewinn?
Thalia ist im laufenden Geschäftsjahr weiter gewachsen. Genaue Zahlen werden wir Anfang Oktober mit unserem Trading Statement zur vorläufigen Umsatzentwicklung bekannt geben. Über die Ergebnisentwicklung werden wir bei der Bilanzvorlage informieren. Wir sind aber aus heutiger Sicht zuversichtlich, die gesetzten Ziele bei Umsatz und Ergebnis erreichen zu können.

Wenn Thalia nicht mehr Marktführer ist, muss die Sparte Buchhandel in
Ihrem Unternehmen dann mehr Gewinn abwerfen, damit sie bei Douglas
bleiben darf?

Die Frage der Marktführerschaft spielt für uns nicht die alleinige Rolle. Die DOUGLAS-Gruppe hat sich renditeorientiertes Wachstum auf die Fahnen geschrieben. Das heißt, wir wollen eine angemessene Rendite auf das eingesetzte Kapital erzielen. Das gilt für alle unsere Tochtergesellschaften und somit auch für Thalia. Und wir sind mit der bisherigen Umsatz- und Ergebnisentwicklung bei Thalia sehr zufrieden. Darüber hinaus verdient Thalia bereits seit längerem die von uns geforderte Rendite auf das eingesetzte Kapital.

Die Fragen stellten Ulrich Faure und Matthias Koeffler

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