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Niedersächsische Sparkassenstiftung lobt Lüttjepütt-Preis aus für niederdeutsche Projekte für Kinder und Jugendliche oder Projekte von Kindern und Jugendlichen – hier in zwei Versionen

Die Niedersächsischen Sparkassenstiftung hat einen Lüttjepütt-Preis ausgelobt für niederdeutsche Projekte für Kinder und Jugendliche oder Projekte von Kindern und Jugendlichen.

Der Preis ist benannt nach einem Buch von Johann D. Bellmann ist mit 3 000 Euro dotiert nd solle alle vier Jahre verliehen werden. Er zeichnet Aktivitäten, Projekte und Produktionen im Bereich der niederdeutschen Sprache aus, die sich insbesondere an Kinder und Jugendliche richten. Preisträger können sowohl Erwachsene, die Projekte für Kinder anregen, wie auch Kinder selbst sein. Es können sich Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen um den Preis bewerben.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury, der neben je einem Vertreter des Vorstandes der Bevensen Tagung, des Instituts für Niederdeutsche Sprache, des Norddeutschen Rundfunks und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung fünf weitere Mitglieder aus dem Niederdeutschen Sprachraum angehören.

Erstmalig wird der Preis auf der Bad Bevensen Tagung 2007 verliehen. Bewerbungen können bis zum 31. März 2007 an die Niedersächsische Sparkassenstiftung, Schiffgraben 6-8, in 30159 Hannover geschickt werden Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Niedersächsische Sparkassenstiftung würdigt auch die Leistung von Einzelpersonen im Bereich der niederdeutschen Sprachen. So vergibt sie den Hans-Henning-Holm-Preis, der niederdeutsche Hörspiele auszeichnet, und den Quickborn-Preis, der niederdeutsche Literatur und volkskundliche Forschung würdigt.

Wie lebendig die niederdeutsche Sprache ist, zeigt diese Presse-Info, die den o.a. Inhalt noch einmal „im Original“ zusammenfasst:

De Sparkassenstiften vun Neddersassen löövt den‚Lüttjepütt-Pries’ ut
Projekten för Kinner un junge Lüüd or vun Kinner un junge Lüüd schöllt utteekent warrn

Willem Busch hett mal öber sik sülvst seggt: ‚Ik bün stolt, wat ik twee Spraken spreken kann: Plattdüütsch un Hoochdüütsch!’ De plattdüütsche Spraak is je keen Dialekt, se steiht op egen Been un is bet vundaag een lebennig Deel vun Spraakkultur in Neddersassen.

Wat dat ok so blieben deit – dor sett sik de Sparkassenstiften vun Neddersassen jüst so as de Sparkassen in’t Land al Jahren lang för in. Se organiseert to’n Bispeel den Wettbewerb ‚Schölers leest Platt’, de dor op tostüern deit, wat de Kinner al in de School wat mit Platt opstellt. Ok de Lüttjepütt-Pries, de nu utlöövt ward, is een Teken, wo wichdig de Stiften dit Thema nehmen deit.

De Lüttejepütt-Pries, den sien Nomen vun Johann D. Bellmann sien Book nohmen is, schall alle veer Johren utlöövt warrn un 3.000 Euro weert wesen. Allens, wat op Platt för Kinner un junge Lüüd produzeert un vörwiest warrn kann, man ok, wat vun Kinner un junge Lüüd stammt, kann den Pries tosproken kriegen. So köönt de Lütten un de Groten Priesdräger warrn. Een kann sik as enkelte Minsch, as Grupp un ok as Vereen bewarben.

Een Priesgericht, wo een ut den Vörstand vun de Bevensen-Dagfahrt, een vun dat Institut för Nedderdüütsche Spraak, een vun’n NDR un een vun de Sparkassenstiften un noch fiev anner Lüüd mit Verstand un Weten üm Plattdüütsch mit tohören schöllt, ward den Priesdräger utkieken.

To allereerst schall de Pries bi de Bevensen-Dagfahrt in’n September 2007 utgeben warrn. Bewarben kann een sik bet to’n 31. März 2007 bi de ‚Niedersächsische Sparkassenstiftung’, Schiffgraben 6-8, 30159 Hannover. Un een kann bi den Pries nich vör Gericht trecken!

De Sparkassenstiften vun Neddersassen gifft ok anner Priesen ut, wo sik enkelte Lüüd dör ehr Schrieben un Don as Meister utwiest hebbt. To’n Bispeel gifft dat den Hans-Henning-Holm-Pries för dat nedderdüütsche Hörspeel un den Quickborn-Pries för plattdüütsche Literatur un Forschen in de Volkskunn.

(Übersetzung ins Niederdeutsche: Dirk Römmer)

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