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Berlin: Ausstellung zu Gerhard Rühms „Visueller Musik“ / seine „Gesammelten Werke“ erscheinen im Parthas Verlag

Der Österreicher Gerhard Rühm gilt als Grenzüberschreiter in den Künsten. Er ist nicht nur Komponist und Pianist, Schriftsteller und Vortragskünstler, Zeichner und Collagist, sondern auf dem Gebiet seiner künstlerischen Arbeiten wohl einzigartig in der medialen Darstellung. Ihn zeichnet in seiner künstlerischen Praxis besonders die kreative Verknüpfung verschiedener künstlerischer Ausdrucksmittel und Ausdrucksformen aus.

Seit annährend vierzig Jahren entwickelt Rühm als musikalisches Pendant zur visuellen Poesie eine spezielle Spielart der bildenden Kunst, die von ihm so genannte „Visuelle Musik“. Darauf konzentriert sich nun erstmals eine Gerhard Rühm gewidmete Ausstellung. Die Schau „Visuelle Musik“, die bis zum 22. Oktober im Willy-Brandt-Haus zu sehen ist, wird heute Abend mit einer literarische Performance von Gerhard Rühm und seiner Frau Monika Lichtenfeld eröffnet. Die frühere Staatsministerin Christina Weiss führt in Rühms Werk ein.

Die auf zehn Bände angelegten Gesammelten Werke Gerhard Rühms erscheinen seit 2005 im Berliner Parthas Verlag. Band 2.2 der Werkausgabe, die von Michael Fisch herausgegeben wird, ist zugleich der Katalog zur Ausstellung.

Informationen unter: http://www.parthasverlag.de/

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