Die Neugier aufeinander ist groß. Das zeigt sich an der steigenden Zahl der Verkäufe von Rechten an Kinderbüchern zwischen indischen und deutschen Verlagen.
Doch ein wenig mehr Dynamik könnte der deutsch-indische Austausch von Kinderbüchern noch brauchen. Darüber waren sich die Vertreter von deutschen und indischen Verlagen einig, die gestern der Einladung des National Book Trust zu einem Seminar zum Thema Kinderliteratur gefolgt waren. Dabei wurde deutlich, dass es häufig der Aufwand und die Kosten der Übersetzung sind, an denen der Kauf der Rechte für ein deutsches Kinderbuch durch indische Verlage scheitert.
Nuzhat Hassan vom National Book Trust kündigte an, ihre Organisation werde sich um die Zusammenarbeit mit den sechs indischen Goethe-Instituten bemühen. Gemeinsam könnten die beiden Institutionen Übersetzungen fördern und so den Verkauf von Rechten an deutschen und indischen Kinderbüchern im jeweils anderen Land unterstützen.