Dieter Kosslick, seit 2001 Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin, bereichert den Filmmarkt der Berlinale um einen weiteren Baustein. Unter dem Motto „Books at Berlinale“ will der Festivalchef Verleger und Produzenten ins Gespräch bringen, meldet die WELT.
Mit dieser Initiative knüpft er an die Frankfurter Buchmesse an, die seit drei Jahren innerhalb der Verleihung der Hessischen Filmpreise eine internationale Literaturverfilmung auszeichnet. Beim Wettbewerb setzt Kosslick weiter auf vier einheimische Beiträge. Allerdings hat er das Gespräch mit der Filmakademie gesucht, um eine Situation wie in diesem Jahr zu vermeiden, als knapp 30 Filme deutscher Provenienz in den sechs Wochen zwischen der Berlinale und den Lola-Nominierungen Ende März anliefen: „Die Kinobetreiber hatten Recht mit ihrer Beschwerde, dass zu viele gute Filme in zu kurzer Zeit im Kino waren, die keine Chance hatten, ihr Publikum zu finden.“