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Wollen Springer Science + Business Media und Informa neuen Fachbuchriesen bilden?

Der Fachverlag Springer Science + Business Media (Springer SBM) in Berlin soll mit dem britischen Informa Verlag über eine Fusion verhandeln, meldet der Nachrichtendienst fachmedien.net.

Informa bestätigte gestern laut „Financial Times Deutschland“ konkrete Gespräche. Mit einem Jahresumsatz 2005 von mehr als einer Milliarde Euro zählt der Verlag zu den weltweit führenden Anbietern von Fach- und Wissenschaftsinformation.

Inzwischen bestätigt Springer auch gegenüber buchmarkt.de Gespräche. Allerdings will man sich nicht konkret äußern. „Wir verhandeln regelmäßig in alle Richtungen“, so Pressesprecher Eric Merkel-Sobotta. Es gäbe eine Reihe von Gesprächen, so der Pressesprecher weiter. „Wir reden, um Springer zu stärken“, heißt es. Möglicherweise steckt eine Neuausrichtung des Unternehmens dahinter, doch in welche Richtung, auch darüber will sich das Unternehmen nicht äußern.

Springer SBM erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 838 Millionen Euro und ist weltweit der zweitgrößte Fachverlag für Science, Technology, Medicine (STM). Durch einen Zusammenschluss der beiden Unternehmen würde ein neuer Fachverlagsriese entstehen. Der Abstand zu Marktführer Reed Elsevier bliebe jedoch noch beträchtlich: Der börsennotierte Medienkonzern mit Hauptsitz in Amsterdam erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 7,5 Milliarden Euro, schreibt der Dienst.
Springer SBM gehört seit dem Verkauf durch Bertelsmann im April 2003 den britischen Finanzinvestoren Cinven and Candover [mehr…].

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