Die Gerüchte schwirrten seit einigen Tagen durch die Branche, dass an ihnen etwas dran gewesen ist, hat sich jetzt bestätigt – aber gleichzeitig hat es auch ein Ende damit: Es soll – so sagt Valora in einer Presseerklärung – zu keiner Übernahme durch Hachette (einer Tochter von Lagardère Medias) kommen. „Hachette Distribution Services hat dem Verwaltungsrat unverbindlich vorgeschlagen, den Aktionären von Valora Holding AG vorbehaltlich einer Unternehmensprüfung (Due Diligence), ein Angebot in Höhe von maximal CHF 330 pro Aktie zu unterbreiten“, heißt es darin.
Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Valora Holding AG jedoch haben den Hachette-Vorschlag sorgfältig geprüft und sind dabei zum dem Schluß gekommen, dass dieser Vorschlag hinsichtlich Preis und der damit verknüpften Bedingungen (unter anderem die Exklusivität) für die Aktionäre der Valora Holding AG nicht attraktiv ist und daher nicht weiterverfolgt wird.