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„Es muss etwas geschehen“: Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Buchhandlungen (AUB) ruft zu bundesweiter Unterstützung auf

Mit einem doppelseitigen Einleger im kommenden Börsenblatt am 9. November 2006 ruft die Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Buchhändler (AuB) die Verlage dazu auf, die Strukturen im Buchhandel zu vereinfachen, um das Überleben der unabhängigen Buchhändler zu sichern.

„Setzen wir unsere beträchtliche Marktmacht dazu ein, um längst überfällige Veränderungen in unserer Branche zu bewirken und alte Zöpfe abzuschneiden, die zu großen Teilen von uns Buchhändlern finanziert werden“, so die Verfasser in dem Papier, das buchmarkt.de vorliegt.

„Die Konzentration nimmt dramatisch zu“, so die Unterzeichner. 30 Buchhanldungen haben sich dem Aufruf bereits angeschlossen. Die Verfasser stellen sechs zentrale Forderungen auf:

– Abschaffung von „Reisekonditionen“ und Partieexemplaren, dafür
– Porto- und versandkostenfreie Belieferung
– Jahreskondition von mindestens 40 Prozent, bei Schulbüchern mindestens 25 Prozent
– Verlagsübergreifende konsequente Bündelung in der Auslieferung
– Formularfreie Remissionsquote von 10 Prozent
– Konsequente Besserstellung von DFÜ-Bestellungen

Die Verfasser werden Buchhandlungen bundesweit aufrufen, mit einer Faxantwort die Forderungen zu unterstützen. Verantwortlich im Sinne des Presserechtes zeichnen Folkert Roggenkamp und Hartwig Bögeholz.

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