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Peter Prange präsentierte seinen Wertekanon in Berlin

v.l.: Frank Baasner, Aiman Mazyek, Peter Prange

Man kennt Peter Prange als Autor historischer Romane wie „Das Bernstein-Amulett“. Jetzt hat er im Droemer Verlag einen Kanon der europäischen Werte geschrieben. Mit „Werte. Von Plato bis Pop: Alles was uns verbindet“ unternimmt der 51-Jährige eine Tour d’Horizon durch den Reichtum der europäischen Kultur. Gestern stellten Peter Prange und sein Co-Autor Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Instituts Ludwigsburg, das Buch im Theodor Tucher am Brandenburger Tor der Berliner Presse vor.

Eine selbstbewusste Standortbeschreibung, das Wissen um die Historie, sei die Grundvoraussetzung für einen Dialog der Kulturen, sagte Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, der in das Buch einführte. Pranges Entdeckungsreise durch die europäische Geistesgeschichte – von Plato bis zu den Beatles – verspreche höchsten Lesegenuss, lobte er und bezeichnete das Buch als eine Selbstvergewisserung, heiter geschrieben, aber ohne erhobenen Zeigefinger.

„Alle suchen nach Werten, dabei sind sie längst da“, so Prange. Man müsse sich nur darauf besinnen. In dem Hand- und Lesebuch erfährt der Leser welche Lehren man aus den Texten von Menschen wie Ovid, Dante, Ibsen und John Lennon ziehen kann. „Die Werte prägen uns und unser Verhalten wie die Gene unseres biologischen Erbguts“, so Prange, der seit über 20 Jahren mit einer Türkin verheiratet ist. „Um einen aktiven Dialog führen zu können, müssen wir unsere eigenen Werte kennen“, sagte er. Dazu trägt das Buch bei. Frank Baasner ist denn auch überzeugt, dass „Werte“ den Weg in die pädagogische Praxis finden wird. Auf dass viele Lehrer das Buch entdecken mögen.

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