Jeden Montag hier ein Witz zum Wochenanfang. Ihre Beiträge sind erwünscht an redaktion@buchmarkt.de:
Auf einer diamantenen Hochzeit erkundigt sich der Reporter beim Ehepaar nach dem Geheimrezept für harmonisches Zusammenleben.
„Es begann während unserer Flitterwochen in Mexiko“, erzählt der Mann. „Wir hatten einen Ausritt mit Maultieren. Beim Aufsteigen trat das Tier meine Frau, worauf sie nur leise sagte ,Eins‘. Nach einigen Kilometern wurde das Tier bockig und wollte nicht mehr weiter. Sie sagte ganz leise ,Zwei‘. In einer Schlucht schließlich wollte das Tier meine Frau abwerfen. Meine Frau sagte ,Drei‘, zog einen Revolver und erschoss das Tier.
Daraufhin fragte ich sie, ob das denn unbedingt nötig gewesen wäre. Sie schaute mich nur an und sagte leise ,Eins‘.“
Und hier der Bonustrack:
Weihnachtsgedicht vom Finanzamt
Denkt Euch ich habe das Christkind gesehen,
es war beim Finanzamt – zum Betteln und Fleh’n.
Das Finanzamt ist gerecht und teuer,
verlangt vom Christkind die Einkommenssteuer.
Das Amt will noch wissen, ob es angehen kann,
dass das Christkind so viel verschenken kann.
Das Finanzamt hat wohl nicht kapiert,
wovon das Christkind dies finanziert.
Das Christkind rief: „Die Zwerge stellen die Geschenke her!“,
da wollte das Finanzamt wissen, wo die Lohnsteuer wär’.
Für den Wareneinkauf müsste es Quittungen geben,
und die Erlöse wären anzugeben.
„Ich verschenke das Spielzeug an Kinder!“ wollte das Christkind sich wehren,
dann wäre die Frage der Finanzierung zu klären.
Sollte das Christkind vielleicht Kapitalvermögen haben,
wäre es besser dies jetzt zu sagen.
„Meine Zwerge besorgen die Teile,
und basteln die vielen Geschenke in Eile.“
Das Finanzamt fragte wie verwandelt,
ob es sich um innergemeinschaftliche Erwerbe handelt.
Oder kämen die Gelder, das wäre ein besonderer Reiz,
von einem illegalen Spendenkonto aus der Schweiz.
„Ich bin doch das Christkind, ich brauche kein Geld,
ich beschenke doch die Kinder in der ganzen Welt!“
„Aus allen Ländern kommen die Sachen,
mit denen wir die Kinder glücklich machen.“
Dies wäre ja wohl nicht geheuer,
denn da fehle ja die Einfuhrumsatzsteuer.
Das Finanzamt von diesen Sachen keine Ahnung,
meinte dies wäre ein Fall für die Steuerfahndung.
Mit diesen Sachen, welch ein Graus,
fällt Weihnachten dieses Jahr wohl aus.
Denn das Finanzamt sieht es so nicht ein,
und entzieht dem Christkind den Gewerbeschein.
Somit bekommen wir dieses Jahr leider keine Geschenke!