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Berlin: Die Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik ruft zu einer weltweiten Lesung im Gedenken an die ermordete Journalistin Anna Politkowskaja auf / Zweiter Jahrestag der politischen Lüge am 20. März 2007.

Ziel der Aktionen soll sein, „das Bewusstsein über Inhalte und Formen politischer Kommunikation zu erhellen“, so Ulrich Schreiber von der Peter-Weiss-Stiftung, die auch das alljährliche Internationale Literaturfestival Berlin veranstaltet. „Weil auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts die Lüge zum Instrumentarium bestimmter politischer Formationen gehört, muss deutlich gemacht werden, dass die Kräfte nicht erlahmen, die sich gegen sie verwahren.“

Für die weltweiten Lesungen zum zweiten „Jahrestag der politischen Lüge“ am 20. März ist die Textauswahl „Machkety. Ein Konzentrationslager mit kommerziellem Einschlag“ und „Sonderoperation Sjasikow“ vorgesehen (aus: „Tschetschenien. Die Wahrheit über den Krieg“, aus dem Russischen von Hannelore Umbreit und Ulrike Zemme, © 2002 Anna Politkovskaja, © 2003 DuMont Literatur und Kunst Verlag). Diese Textpassagen können für die weltweite Lesung bei Bereitstellung eines Büchertisches honorarfrei verwendet werden.

Aus Anlass des dritten Jahrestages des Kriegsbeginns im Irak hatte die Peter-Weiss-Stiftung bereits am 20. März 2006 eine weltweite Lesung initiiert. An diesem ersten „Jahrestag der politischen Lüge“ wurde Eliot Weinbergers „Was ich hörte vom Irak“ an 47 Veranstaltungsorten weltweit vorgetragen – in Australien, den USA, Deutschland, Griechenland, im Libanon, in Großbritannien, den Niederlanden, Italien, Luxemburg, Indien und der Schweiz. Theater und andere Kulturinstitutionen sind nun aufgerufen, sich mit einer Lesung am „2. Jahrestag der politischen Lüge – in memoriam Anna Politkovskaja“ zu beteiligen. Anmeldung an: info@peter-weiss-stiftung.de

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