Gestern stellte der Hoffmann und Campe Verlag das neue Buch der ZEIT-Gerichtsreporterin Sabine Rückert, „Unrecht im Namen des Volkes“ vor. Gemeinsam mit Jan Philipp Reemtsma und dem bekannten Strafverteidiger Johann Schwenn berichtete sie in der Heinrich Heine Villa des Verlages von einem skandalösen Justizirrtum und seinen Folgen: Eine junge Frau beschuldigte Vater und Onkel fälschlicherweise, sie vergewaltigt zu haben. Beide wurden zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Der Fall konnte durch Sabine Rückerts hartnäckigen Recherchen überhaupt erst aufgedeckt und in eines Revisionsverfahrens neu verhandelt werden. Ausgehend von den beiden konkreten Fällen gingen die Teilnehmer der heutigen Veranstaltung den Ursachen der Dunkelziffer für Fehlverurteilungen nach, die weit höher sein dürfte als gemeinhin vermutet.
„Bibliothek des Jahres 2026“ sowie „Bibliothek des Jahres 2026 in kleinen Kommunen und Regionen“ gesucht
Auch in diesem Jahr zeichnet der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) eine „Bibliothek des Jahres“ sowie eine „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen“ aus. Die Auszeichnungen sind die einzigen







