Als Wissenschaftler, Autor und Herausgeber des Merkur wirke Karl Heinz Bohrer „mit der Unbekümmertheit des Solitärs an der Aufklärung gesellschaftlicher Verhältnisse“ und stelle so, nicht zuletzt für die jüngere Generation, ein Vorbild gelebter Wissenschaft dar, heißt es in der Begründung der Jury, der Lars Gustafsson, Gert Mattenklott und der Preisträger des vergangenen Jahres, Peter von Matt, angehören.
Der mit 8.000 Euro dotierte Preis wird am 29. April 2007 in der Akademie der Künste am Pariser Platz verliehen. Die Laudatio hält Gustav Seibt.
Informationen unter: http://www.adk.de/