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Google scannt weitere Bücher in Spanien

Nachdem Google schon Bücher aus der Universitätsbibliothek in Madrid einscannen darf, [mehr…], weitet Google das Scan-Projekt in Spanien weiter aus. Wie heute bekannt wurde, erhalten gemäß einer Vereinbarung zwischen Google, der Nationalbibliothek von Katalonien und vier weiteren angeschlossenen katalanischen Bibliotheken Buchliebhaber auf der ganzen Welt in Kürze über das Internet Zugang zu den urheberrechtsfreien Werken.

In Zusammenarbeit digitalisieren Google und die Bibliotheken Hunderttausende dieser lizenzfreien Werke, damit jedermann zu jeder Zeit und an jedem Ort dieser Welt die urheberrechtsfreien Texte aus den historischen und Sondersammlungen der Bibliotheken betrachten, durchsuchen, lesen und sogar herunterladen kann.

„Dies ist ein riesiger Schritt auf dem Weg, Lesern auf der ganzen Welt die Möglichkeit zu geben, die reiche Geschichte der spanischen, lateinamerikanischen und katalanischen Literatur zu entdecken und zu durchstreifen“, erklärt Dolors Lamarca, Direktorin der Nationalbibliothek in Barcelona.

Neben der Nationalbibliothek in Barcelona nehmen auch die Montserrat-Bibliothek, die Seminarbibliothek von Barcelona, das Touristenzentrum von Katalonien und die Ateneu-Bibliothek von Barcelona an dieser Aktion teil. Diese bibliotheksübergreifende Kooperation wird die Sammlungen kastilischer und katalanischer Literatur in der Google Buchsuche erheblich erweitern sowie neue fremdsprachige Werke in Französisch, Italienisch, Deutsch, Englisch und Latein hinzufügen.

Die Nationalbibliothek von Barcelona ist die zweite nicht englischsprachige Bibliothek, die sich dem Bibliotheksprojekt zur Bücherdigitalisierung angeschlossen hat und die dritte in Europa. Zu weiteren Teilnehmern gehören unter anderem die Universität Complutense in Madrid, die University of California, die Bodleian Library in Oxford, die University of Michigan, die Harvard University, die Stanford University sowie die New York Public Library. Zusätzlich hierzu führt Google im Zusammenspiel mit der Library of Congress derzeit ein gesondertes Pilotprojekt durch.

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