Seit dem Start der Krimi-Reihe „Labyrinthe“ bei Thienemann im Frühjahr 2004 sind 14 Titel erschienen und nach Angaben des Verlags rund 85.000 Exemplare verkauft worden. Die Presseresonanz sei gut gewesen, eine Umfrage im Buchhandel habe dann folgende Erkenntnis gebracht: Wenn Jugendliche einen Band der Reihe gelesen hatten, blieben sie ihr oft treu und fragten gezielt nach Neuerscheinungen. Für neu zu gewinnende Leser überzeugte aber die Aufmachung der Bücher trotz Empfehlung häufig nicht. Die Zeichnungen wurden mitunter als „zu kindlich“ empfunden.
Die von Thienemann erhoffte Gewöhnung an die auffällige, aber ungewohnte Optik blieb aus. „Ein einfacher Schluss liegt auf der Hand“, meint Programmleiter Stefan Wendel: „Wenn es nicht an den Inhalten liegt, stimmt etwas mit der Optik der Bücher nicht.“
Also wurden die Umschläge für das Frühjahrsprogramm 2007 den Sehgewohnheiten der Leser angepasst. Das namengebende Labyrinth bleibt erhalten, die Bildmotive werden jedoch durch Fotos ersetzt. Das Ergebnis: eine erwachsenere, zielgruppengerechtere Optik.