Ulrich Greiner greift heute in der ZEIT die Argumentation von Henning Ahrens in der „Süddeutschen Zeitung“ am Wochenende auf, der als Übersetzer und Schriftsteller die neuesten Forderungen im sog. Übersetzerstreit mit Verwundern aufnahm: „Der erste Irrtum, so Ahrens, bestehe darin, dass die Übersetzer dazu neigten, sich für Schriftsteller zu halten. Ihre Arbeit sei aber nur selten schöpferisch im engeren Sinn, eher handele es sich um eine Art höherer Dienstleistung, die zuweilen besser bezahlt werde als die ursprüngliche Leistung des Autors. Der zweite Irrtum bestehe in der Zwangsvorstellung, von dieser Arbeit leben zu müssen, ein Gedanke, der jedem Schriftsteller von seinem ersten Buch an ausgetrieben werde. »Die meisten Autoren und Autorinnen, die ich kenne, haben einen zweiten Job, ob als Behindertenbetreuer oder Schafzüchter“ so Ahrens.
Ulrich Greiner kann ihm da nur zustimmen: http://www.zeit.de/2007/09/Glosse-Literatur





