Der Vertrag über Sanierungsbeiträge der MVB an den Verein für buchhändlerischen Abrechnungsverkehr (BAG-Verein) ist unterschrieben.
Dessen zentrale Vereinbarung: Die MVB schnürt ein Finanzierungspaket von insgesamt 4,4 Millionen Euro, mit dem die drohende Überschuldung der BAG abgewendet wird. „Mit dieser Konstruktion haben wir eine Lösung gefunden, die das Risiko der MVB vertretbar macht, ohne andererseits dem BAG-Verein Unannehmbares zuzumuten“, so MVB-Geschäftsführer Ronald Schild. Insbesondere stehe der Vertrag in einem Punkt noch unter dem Vorbehalt der Mitgliederzustimmung.
Hauptteil der Verpflichtungen der Börsenvereins-Tochter ist eine Zusage von drei Millionen Euro, die zunächst durch eine Verpfändung und nach Zustimmung der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins am 24. März durch eine Abtretung der 90 Prozent Geschäftsanteile des BAG-Vereins an der BAG gesichert wird. Falls die Vereinsmitglieder nicht zustimmen, verlieren die Zusagen der MVB ihre Wirksamkeit.






