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Börsenverein stellt Trendbericht Kinder- und Jugendbuch 2007 vor

Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen, dem Arbeitskreis für Jugendliteratur und der Stiftung Lesen hat der Börsenverein heute auf der Leipziger Buchmesse den „Trendbericht Kinder- und Jugendbuch 2007: Frühes Lesen – Der Führerschein für die Datenautobahn der Zukunft“ vorgestellt.

Eine zentrale Forderung des Berichts ist die Förderung des Lesens bei Kindern bereits in den ersten Lebensmonaten. In dieser Zeit werden die Grundlagen für die Sprach- und Lesekompetenz gelegt, die als Schlüssel für alle weitere Bildung gelten.

Bilderbücher haben in dieser Phase eine besondere Bedeutung, betont Klaus Willberg, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen: „Lange bevor Kinder formal lesen und schreiben lernen, machen sie erste Literacy-Erfahrungen, also Erfahrungen mit der Lese-, Erzähl- und Schriftkultur.“

Auch für Kinder aus Familien, in denen kaum Deutsch gesprochen wird, sind Kinderbücher wichtig für die frühkindliche Bildung und Entwicklung. Für die frühe Förderung dieser Kinder sei zunächst die Muttersprache von besonderer Bedeutung, betont Regina Pantos, Vorsitzende des Arbeitskreises für Jugendliteratur. Um allen Kindern die gleichen Chancen einzuräumen, sei ein größeres Angebot an fremdsprachigen Büchern notwendig.

Zwar ist im letzten Jahr der Umsatz im Kinder- und Jugendbuch zurückgegangen, die Warengruppe gehört jedoch weiterhin zu den stärksten im Buchmarkt. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz 2006 um 9 Prozent. Der Anteil der Kinder- und Jugendliteratur am Gesamtmarkt der Bücher lag bei 13 Prozent (2005: 14,3 Prozent). Jeder fünfte Titel, der 2006 in diesem Segment verkauft wurde, war ein Bilderbuch.

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