
Hans Keilson wird mit der Moses-Mendelssohn-Medaille 2007 ausgezeichnet. Der Preis wird seit 1994 vom Potsdamer Moses-Mendelssohn-Zentrum für besondere Verdienste um die deutsch-jüdischen Beziehungen verliehen. Die Medaille wird am 10. Mai überreicht.
Hans Keilson wurde 1909 in Bad Freienwalde geboren. Sein Roman „Das Leben geht weiter“ erschien 1933. Er war der letzte jüdische Autor, der noch im „alten“ S. Fischer Verlag debütieren konnte.
Hans Keilson verließ 1936 Deutschland und emigrierte in die Niederlande, wo er noch heute lebt und praktiziert. Er hat unter den deutschen Schriftstellern der Gegenwart eine einzigartige Stellung – in seinem „Hauptberuf“ als Psychotherapeut und Forscher wie als Lyriker, Romancier und Essayist. 2005 erhielt Hans Keilson den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay.







