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Bank-Verlag: Dr. Wolfgang Dahl übernimmt Geschäftsführung von Helmut Gsänger

Wenn Helmut Gsänger zum 1. Juni 2007 in der Bank-Verlag GmbH die Belange der Geschäftsführung

Macht die Bühne frei:
Helmut Gsänger

an seinen Nachfolger Dr. Wolfgang Dahl übergibt, endet so etwas wie eine kleine Ära in dem Kölner Unternehmen.

Betritt die Bühne:
Dr. Wolfgang Dahl

Zwar stand der gebürtige Hamburger dem 1961 gegründeten Tochterunternehmen des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) „nur“ knapp neun Jahre vor, doch war dies zweifellos eine äußerst bewegte Zeit, in der Gsänger den Übergang vom traditionellen Verlagshaus hin zum ganzheitlichen Service-Dienstleister für die privaten Banken in Deutschland einleitete, realisierte und konsequent zum Abschluss führte. Heute gibt das Unternehmen nicht nur Bücher, Zeitschriften und Loseblattsammlungen heraus, sondern produzierte allein in den vergangenen drei Jahren rund 16 Millionen Automatenkarten. Statistisch gesehen besitzt somit jeder fünfte Bundesbürger eine vom Bank-Verlag ausgereichte Karte.

Die Fußstapfen, die Gesänger hinterlässt sind offensichtlich groß: Nach dem Abschluss der Neustrukturierung, der Erschließung neuer Geschäftsfelder und dem erfolgreichen Umbau in eine Holding mit mehreren Tochtergesellschaften folgt jetzt der Führungswechsel. Die Stabübergabe wollte der 61jährige nicht unnötig herauszögern und auch gesundheitliche Gründe zwingen Helmut Gsänger dazu, nun kürzer zu treten. Mit seiner freundlichen Art fiel es ihm nie schwer, Kollegen, Mitarbeiter und Geschäftspartner für sich und seine Ideen zu gewinnen.

Die Erfolge muss Dahl jetzt fortsetzen: Positive Resonanz erfuhr der Bank-Verlag in den letzten Jahren darüber hinaus durch die zweimalige internationale Auszeichnung Meritorious Achievement Award für die Hochverfügbarkeit der Autorisierungssysteme sowie den Gewinn des eco Awards für Online Services 2004, den der Bank-Verlag für BVForms Online erhalten hat, einer ASP-Plattform für formular-basierte Prozesse der Banken.

Im Mediensegment werden mittlerweile jährlich rund 2,2 Millionen Fachbücher verkauft. Das älteste Produkt des Verlags, die vom Bundesverband deutscher Banken herausgegebene Fachzeitschrift die bank, ist während der letzten Jahre zur Nr. 1 unter den Bankfachzeitschriften aufgestiegen und gilt weithin als Pflichtlektüre für jeden Bankmanager. Gegen den Markttrend ist die verkaufte Auflage innerhalb von eineinhalb Jahren um 30 % gestiegen.

„Die Zukunft für den Bank-Verlag hat erst begonnen“, so sein optimistisches Credo zum Abschied. Stillstand soll es beim Bank-Verlag auch künftig nicht geben. Der Bank-Verlag sieht sich heute mit seinen bestehenden Produkten und Dienstleistungen sowie den ständig erweiterten Angeboten als geeigneter Partner auf dem Weg, Commodity-Leistungen auszulagern und somit zu einer Verbesserung der Cost-income-ratio bei den Banken beizutragen. Helmut Gsänger hat daran einen entscheidenden Anteil.

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