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Lesetipp Schweizer Tagesschau: Branchensolidarität zerbrochen / Preisverfall bei Bestsellern innerhalb von Stunden

„Hansjörg Schneiders `Hunkeler und der Fall Livius´ kostete vor einer Woche 33.40 Franken. In manchen Buchhandlungen ist der Bestseller nun für 24.80 erhältlich. `Jesus von Nazareth´, der Bestseller von Papst Benedikt XVI., kostet gegenwärtig zwischen 29.90 und 42.10 Franken.

Mit einem solch raschen und drastischen Preiszerfall habe sie allen Befürchtungen zum Trotz nicht gerechnet, sagt Marianne Sax, Vorstandsmitglied im Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV) und Inhaberin einer kleinen Buchhandlung.“ So beginnt ein Bericht über den raschen Preisverfall in der Schweiz nach dem Ende der Preisbindung.

Sax habe demnach auf eine gewisse Solidarität innerhalb der Branche gehofft. Doch bereits wenige Stunden nach dem Bundesratsentscheid hätten die ersten Grossbuchhändler mit Tiefpreisen geworben. Und: Grossbuchhändler, die SBVV-Präsident Urs Breitenstein noch vor wenigen Tagen versichert hätten, sie würden das Spiel nicht mitmachen, hätten inzwischen die Preise gesenkt.

Für den Bundesrat, der die Misere ausgelöst hat, wird es nun teuer: Der Ruf nach Subventionen wird bereits laut.

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