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Klein, aber fein: Die Baltic Book Fair in Tallinn legte einen Schwerpunkt auf die neuen Medien

Vom 17. bis 19. Mai fand in Tallinn die Baltic Book Fair statt. In ihrer Eröffnungsrede konzentrierte sich die Kulturministerin Laine Jänes ganz auf die neuen Medien und ihren Einfluss auf die Literaturvermittlung.

„So klein die Messe auch ist, die spezialisierten und hochqualifizierten Verlage überzeugen mit der inhaltlichen Breite des Angebots“, meinte Doris Müller-Witte von der Frankfurter Buchmesse. Von den 53 Ausstellern in Tallinn, die insgesamt 300 Verlage repräsentierten, kamen sieben aus dem Ausland – darunter auch die Frankfurter Buchmesse mit dem deutschen Gemeinschaftsstand. Hier zeigten 180 Verlage insgesamt 600 Titel, unterstützt vom Auswärtigen Amt.

Richard Elman, Vertreter des DS Druck- und Verlagsservice in Stuttgart, bewertete seinen Messebesuch positiv: „Der Markt ist zwar sehr klein, doch es gibt hier definitiv einen ‚Mini World Market‘ für gute Bücher.“ Und Sigrun Wagner, die für den Ulmer Verlag angereist war, stellte fest: „Es bleibt für uns wichtig, auch kleinere Märkte wie Estland im Auge zu behalten – was einfach am besten gelingt, wenn man die entsprechenden Messen von Zeit zu Zeit persönlich besucht.“

Besonders viele Fachbesucher reisten aus Lettland und Finnland an. Insgesamt kamen 2007 8.900 Besucher auf die Buchmesse in Tallinn. Die Baltic Book Fair findet jedes Jahr in einem anderen der drei baltischen Staaten statt. 2006 war Litauen an der Reihe, 2008 wird Lettland Gastgeber sein.

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