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Rudolf Arnheim

Der deutsch-amerikanische Medientheoretiker, Kunstpsychologe und Schriftsteller Rudolf Arnheim ist am Samstag im Alter von 102 Jahren in Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan gestorben. Das bestätigte seine Tochter, Margaret Arnheim Nettinga.

Der gebürtige Berliner promovierte u.a. bei dem Begründer der Berliner Gestalttheorie Max Wertheimer und war bis 1933 Kulturredakteur der Wochenzeitschrift „Die Weltbühne“. Er war einer der wichtigsten Filmkritiker der Weimarer Republik.

Seine Forschungen und Publikationen auf dem Gebiet der ästhetischen Wahrnehmung und Gestaltung sind von grundlegender Bedeutung für alle Bereiche der Kunst und der Kultur.

1997 erschien sein Roman „Eine verkehrte Welt“ bei der Edition Memoria.

1999 verlieh Düsseldorf Arnheim den Helmut-Käutner Preis. Die Humboldt-Universität in Berlin sowie die University of Michigan in Ann Arbor benannten Lehrstühle nach ihm. Außerdem gibt es an der Fachhochschule Dortmund ein Rudolf-Arnheim-Forum und in Hamburg ein Rudolf Arnheim Institut.

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