Oldenbourg ist insolvent, meldet der „Münchner Merkur“. Zum 1. Juli stehen die 230 Beschäftigten der graphischen Betriebe der Gruppe in Heimstetten bei Kirchheim auf der Straße, berichtet das Blatt: Die Gesellschafter der Oldenbourg GmbH und des Oldenbourg Druckerei- und Bindereibetriebs beantragten beim Amtsgericht München die Eröffnung des Insolvenzverfahrens.
Nicht betroffen vom Insolvenzverfahren sind die Oldenbourg Verlage – bekannt für ihre Schul- und Wissenschaftsbücher. Sie gehören seit 2004 nicht mehr zum Unternehmen, nachdem sie die Berliner Cornelsen-Gruppe gekauft hatte.