Die Jury für die Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse 2008″ steht fest. Im kommenden Jahr soll dieser am 13. März 2008 zum vierten Mal für herausragende deutsche Neuerscheinungen verliehen werden.
Für 2008 steht die Jury unter der Leitung von Ulrich Greiner, Literatur-Chef der ZEIT, der auch letztes Jahr bereits Mitglied der Jury war. Im Gremium dabei sind: Dr. Ina Hartwig, verantwortliche Literaturredakteurin der Frankfurter Rundschau, Elmar Krekeler, Leiter der Literarischen WELT, Kristina Maidt-Zinke Feuilleton-Autorin der Süddeutschen Zeitung und Volker Weidermann, Redaktionsleiter Feuilleton der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Sie wurden neu berufen. Dazu kommen Michael Hametner, Literaturredakteur beim MDR, und Uwe Justus Wenzel, Feuilleton-Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung, die bereits letztes Jahr mitwirkten.
„Der Preis der Leipziger Buchmesse“ ist mit insgesamt 45.000 Euro dotiert und zeichnet herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen aus. Er wird zu gleichen Teilen in den Kategorien „Belletristik“, „Sachbuch und Essayistik“ sowie „Übersetzung“ vergeben. Der Preis schließt unmittelbar an das Konzept der Leipziger Buchmesse an, die sich als Forum für Autoren und Literaturvermittlung etabliert hat.
Unterstützt wird der „Preis der Leipziger Buchmesse“ durch den Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB). Bis zu drei Vorschläge pro Kategorie können von jedem ausstellenden Verlag eingereicht werden. 2007 wurden insgesamt 733 Vorschläge eingesandt. Die Liste der durch die Jury nominierten je fünf Kandidaten für Belletristik, Sachbuch und Essayistik sowie für Übersetzung wird Anfang Februar 2008 veröffentlicht.