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Astrid-Lindgren-Preis wird nicht vergeben – Preisgeld wird an SOS-Astrid-Lindgren-Kinderdorf gespendet

Der vom Verlag Friedrich Oetinger anlässlich des 100. Geburtstags von Astrid Lindgren ausgeschriebene Astrid-Lindgren-Preis [mehr…] wird nicht vergeben. Das gab die Jury nach Prüfung von über 600 eingereichten Manuskripten [mehr…] bekannt.

Grund für diese Entscheidung sei, dass keines der Manuskripte die vom Verlag gewünschte literarische Qualität gehabt habe. „Das heißt natürlich nicht, dass keine gut geschriebenen Geschichten darunter waren. Ein Preisbuch, wie wir es uns im Geiste Astrid Lindgrens vorgestellt hätten, war jedoch leider nicht dabei“, so begründet Markus Niesen, Programmgeschäftsführer des Verlages Friedrich Oetinger und Juryvorsitzender, das Ergebnis.

Der Verlag Friedrich Oetinger hat sich entschlossen, das vorgesehene Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro an das neue SOS-Astrid-Lindgren-Kinderdorf zu spenden, das im Westen Zentralafrikas gebaut werden soll. Der Preis war vom Verlag zu Ehren der berühmten Kinderbuchautorin ausgeschrieben worden, die am 14. November dieses Jahres 100 Jahre alt geworden wäre.

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