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Neues Sommerlochthema? Schavan fordert bundeseinheitliche Schulbücher / Kultusminister reagieren aufgescheucht

Die Bundesbildungsministerin Annette Schavan, bis dato eher als Föderalismus-Verfechterin bekannt, plädierte am Wochenende jetzt für mehr Gleichheit im Klassenzimmer, weiß die taz.

Schulbücher sollen bundesweit vereinheitlicht werden, sagte die CDU-Politikerin. „Ich finde, es ist schwer erklärbar, dass ein Mathematikbuch für die fünfte Klasse in Deutschland in zig Auflagen unterschiedlich nach Ländern existiert“, zitiert die Zeitung die Ministerin.

Offen blieb auch, wie weit es hier um Schulbücher geht – und wie weit um den Versuch, als Ministerin stärker präsent zu sein, spekuliert das Berliner Blatt. Die Lehrbuchdebatte sei aber nur der Anfang. Für den Herbst kündigte Schavan eine „nationale Bildungsoffensive“ an, die etwa Konzepte für frühkindliche Bildung umfassen soll, so die taz

Doch nun hat die Forderung der CDU-Bildungsministerin für Wirbel gesorgt: Gewerkschaften begrüßen den Vorstoß, einige Länder aber stellen sich quer. Das Magazin aus Hamburg hat sich bei den Ministern umgehört:

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