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ver.di in Hamburg droht mit unbefristetem Streik

Wie die taz-Hamburg berichtet, drohen jetzt die Verhandlungsführer bei ver.di mit unbefristeten Streik. Nach fast drei Wochen Demonstrationen und befristetem Streik, wollen die Gewerkschaftsbosse jetzt Phase vier einläuten, kündigten Sie am Wochenende laut taz auf einer Demonstration mit 500 Teilnehmern an.

„Wir wollen Ergebnisse sehen“, sagte Alsterhaus-Betriebsratschef Rudi Münz laut dem Hamburger Lokalteil der taz. Und weiter: „Die Spätzuschläge müssen bleiben, denn der längere Ladenschluss ist keine normale Arbeitszeit.“ Sein Kollege vom Karstadt Elbe-Einkaufszentrum: „Wenn sich nichts tut, bringen wir die Verhältnisse zum Tanzen.“

Das Stichwort für Meinecke, zu dreiwöchigen „Phase drei“, die aus mehrtägigen Streiks bestand, Bilanz zu ziehen. Er sei stolz und glücklich, dass Betriebe gelernt hätten, selbständig und selbstorganisiert zu streiken. Das sei Voraussetzung für „Phase vier“ – den unbefristeten Streik, so das Blatt in einer längeren Reportage.

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