Eine positive Bilanz der Frankfurter Buchmesse vermeldet die eBuch: Der Andrang von Interessenten und Mitgliedern war groß und Holm Löwe, Vorstand der eBuch kommentiert: „Vor allem gelang es uns, neue Verlage als Partner zu gewinnen.“
Dazu gibt es jetzt Kontakte ins benachbarte Ausland: Die eBuch wurde eingeladen, ihr Konzept auf der polnischen Herbst-Buchmesse in Krakau vorzustellen. Eingeladen hat die IKP, die „Kammer des polnischen Buchhandels“, der neben 450 unabhängigen Buchhandlungen auch die führenden polnischen Großhändler angehören. Ziel dieser Organisation ist es, die Interessen des unabhängigen polnischen Buchhandels zu vertreten und zu fördern.
Löw: „In Krakau werden die polnischen Verleger über die erstmalige Einführung einer Preisbindung diskutieren. Ein Gesetz dazu ist keineswegs aussichtslos: Immerhin ist es der IKP Anfang Oktober gelungen ihre Vorschläge zur Regulation des Schulbuchgeschäfts als Gesetz durchs Parlament zu bringen und damit die Interessen der unabhängigen polnischen Buchhändler zu stärken, für die das Schulbuchgeschäft von vitaler Bedeutung ist.“
Ergebnis der Messekontakte ist auch: Im November wird die eBuch in Barcelona auf Einladung des katalanischen Buchhändler-Verbands referieren. Löw: „Nachdem Genossenschaften in Katalonien eine lange Tradition haben, sind die Buchhändler in und rund um Barcelona interessiert zu erfahren, wie eine Kooperation freier Buchhändler erfolgreich gestaltet werden kann.“