Das im Jahr 2005 eingeführte Büchergeld in Bayern [mehr…] ist vom kommenden Schuljahr an nichtig. Für 2008/2009 ist das ebenso unsoziale wie überbürokratische Büchergeld in Bayern beseitigt, freut sich die Opposition. Für das laufende Schuljahr ist es den Kommunen überlassen, ob sie das Geld einfordern.
Die geplante Abschaffung des umstrittenen Büchergelds an Bayerns Schulen ist nun von der Staatsregierung abgesegnet worden. Kultusminister Siegfried Schneider (CSU) erklärte am Dienstag in der ersten Kabinettssitzung mit Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU), dass man das Büchergeld im kommenden Schuljahr nicht mehr erheben wolle. Im laufenden Schuljahr sei es den Kommunen selbst überlassen, ob sie die Abgabe von den Eltern fordern.
Bisher mussten Eltern an Bayerns Grundschulen bis zu 20 Euro und an weiterführenden Schulen bis zu 40 Euro pro Kind bezahlen.