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Klett teilt AOL-Verlag auf Persen-Verlag und Klett LernTraining auf / Marke wird weitergeführt

Der AOL-Verlag, Tochterunternehmen der Stuttgarter Klett Lernen und Wissen GmbH, [mehr…] beendet seine Geschäftstätigkeit am Standort Lichtenau und übergibt Teile seines Programms an den Persen Verlag sowie an Klett LernTraining.

Ab 1. April 2008 wird der Programm-Bereich der Unterrichtshilfen vom Buxtehuder Persen Verlag fortgeführt, der sich auf Unterrichtshilfen und Fördermaterialien für die Schule spezialisiert hat. Der Bereich der Lernhilfen geht zu Klett LernTraining, der Lernhilfen-Marke bei Klett Lernen und Wissen.

„Die Aufteilung von AOL“, sagte heute in Stuttgart Philipp Haußmann, Vorstandsmitglied der Ernst Klett AG und seit September 2007 Geschäftsführer von Klett Lernen und Wissen, „eröffnet uns die doppelte Chance, einerseits das Direktgeschäft mit den Unterrichtshilfen und andererseits das Buchhandelsgeschäft mit den Lernhilfen stärker zu bündeln. Auch das Programm von AOL wird seine Kunden auf diese Weise besser und schneller erreichen.“

Weitere Synergien könne man zudem in Bereichen wie dem Marketing und dem Service erreichen. Die Marke AOL werde vor allem beim Persen Verlag weitergeführt.

Für die Mitarbeiter des AOL-Verlages, so Haußmann weiter, würden in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat während der nächsten Wochen sozialverträgliche Lösungen erarbeitet: „Wir haben uns die Entscheidung für die Aufteilung des Verlages nicht leicht gemacht. Nach gründlicher Analyse halten wir ihn aber für die einzige Option, die Zukunft der innovativen und wettbewerbsfähigen Teile des AOL-Programms auf Dauer zu sichern.“

Die Geschäftsführerin Katja Ewering werde nach Beendigung ihrer Tätigkeit beim AOL-Verlag eine neue Aufgabe in der Klett Gruppe übernehmen.

Im Sommer 2006 hatte AOL-Altverleger Frohmut Menze das seit dem Jahr 2000 bestehende, unwiderrufliche Kaufangebot des Klett-Verlags auf die restlichen 24,8 Prozent des AOL-Verlags angenommen. In einem offenen Brief hat er im Sommer dieses Jahres darüber informiert, dass er sich zu diesem Verkauf gezwungen sah, nachdem ihm Mitarbeiter, Kunden und Autoren wachsende Unzufriedenheit mit der neuen Geschäftsführung meldeten und er seinen Namen nicht mit mehr mit dem Unternehmen verbunden sehen wolle.

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