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Hollywood-Autoren streiken und protestieren

Nichts mehr mit Traumfabrik – die Traumfabrikanten streiken und protestieren [mehr…]: Gestern marschierten die streikenden US-Drehbuchautoren zu Tausenden über den „Hollywood Walk of Fame“. Das war die bislang größte Protestaktion – und ein Ende des Streiks ist nicht absehbar, meldet der SPIEGEL.

Der Streik der US-Drehbuchautoren geht in die dritte Woche, ihre Aktionen werden offensiver. Bei ihrem Protestmarsch hatten die Kreativen prominente Unterstützung: Alicia Keys, amerikanischer Soul-Star, half kräftig mit Songs und Parolen. „Ich unterstütze euch, ich bin ebenfalls eine Schreiberin“, tat sie kund.
Wie die „Los Angeles Times“ berichtete, könnte nach Schätzungen des Filmverbandes Film L.A. Inc. ein länger andauernder Streik täglich über 20 Millionen Dollar kosten.

Durch den Streik sind bereits viele Produktionen in Los Angeles und New York lahmgelegt worden. Dreharbeiten zu beliebten TV-Serien wie „24“, „Desperate Housewives“ und „The Office“ wurden bereits eingestellt. Die Late-Night-Shows von Jay Leno und David Letterman senden nur noch Wiederholungen.

Seit Anfang November haben die in der Writer’s Guild of America (WGA) organisierten Drehbuch- und Fernsehautoren ihre Arbeit niedergelegt. Ihr Ziel sind bessere Bezahlung für die Weiterverwertung ihrer Arbeiten im Internet und auf DVDs.

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