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Dr. Heinz Weinheimer über die Veränderungen bei WEKA und deren Auswirkung auf den Handel

Die Veränderungen bei der WEKA Business Media [mehr…]waren zwar lang geplant und auch bereits für einige zu hören, etwa beim WEKA Zukunftsforum, [mehr…]. Die Ausmaße haben doch überrascht. DREI FRAGEN AN WEKA-Chef Dr. Heinz Weinheimer zu den Auswirkungen auf den Handel.

Dr. Heinz Weinheimer

buchmarkt.de: Was bedeutet der Umbau der WEKA für den Buchhandel?
Dr. Heinz Weinheimer: Der Buchhandel ist von den heute kommunizierten Veränderungen nicht betroffen. Das herausragende Ziel lautet, dass wir 2012 einer der führenden Solution Provider im europäischen Fachinformationsmarkt sein wollen. Wir zählen dabei auch weiterhin auf unsere starken Partner im Handel.

Wird bei einer europäischen Struktur der einzelne Fachhändler noch ausreichend betreut werden können?
Ja. Das passiert weiterhin über sein Ansprechpartner vor Ort. Zentralere Struktur bedeutet nicht, dass alles aus Kissing geschieht. Ein Beispiel: Wir haben unsere IT bereits vor einem halben Jahr komplett neu aufgestellt und international im Rahmen eines Shared Service Centers unter Leitung von Jannes Hessels (Chief Technology Officer) stärker verzahnt. Das bedeutet aber nicht, dass die gesamt IT-Abteilung am Standort Kissing sitzt. Im Gegenteil: Die Ansprechpartner vor Ort sind geblieben nur arbeiten sie jetzt eben sehr viel enger mit den Kollegen an anderen Standorten zusammen. Vor diesem Hintergrund wird auch klar, dass wir marktnahe Bereiche wie z.B. Marketing und Verkauf nicht von einem Standort aus leisten wollen und werden. Hier ist es genauso wichtig, dass die Ansprechpartner vor Ort den direkten Kontakt pflegen.

Muss sich auch der Handel europäisieren? Wie wird der Handel in Zukunft Geschäfte mit WEKA-Produkten machen?
Aus Sicht unseres Geschäftes muss sich der Handel nicht notwendigerweise europäisieren. Er wird in Zukunft auch gute Geschäfte mit WEKA Produkten machen können. Denn: Wir richten uns nach den Bedürfnissen unserer Kunden und entwickeln in diese Richtung unsere Geschäfte und Angebote weiter. Sicherlich ist es so, dass – gerade wenn wir an komplexe und erklärungsbedürftigere Online-Produkte denken – die Beratung sehr viel stärker im Vordergrund stehen wird als der bloße Weiterverkauf. Wir sehen also in der Summe die Rolle des Handels eher gestärkt.

Die Fragen stellte Matthias Koeffler

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