Johannes Stricker, 44, derzeit Kaufmännischer Leiter beim Hörverlag in München und seit zehn Jahren dort, wird spätestens Mitte des neuen Jahres zum Hörbuch Hamburg Verlag wechseln. Ein genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest.
Er wird in Hamburg als Prokurist in der Verlagsleitung die Geschäftsführerin Margrit Osterwold unterstützen -und die sagt: „Ich habe meine Traumlösung gefunden.“ [mehr…]
Was im Klartext heißt: Sie regelt damit wohl ihre Nachfolge – und zwar mit der derzeit wohl besten Lösung, die „man sich denken kann“ – immerhin gilt Stricker als rechte Hand von Hörverlag-Chefin Claudia Baumhöver, die gerade zur Verlegerin des Jahres gewählt wurde. [mehr…]
Johannes Stricker dürfte sich trotzdem die Entscheidung nicht leicht gemacht haben; ausgerechnet jetzt, da seine Chefin für ihre Aufbauleistung ausgezeichnet wurde.
Aber in Hamburg hat er eine vorlockende Perspektive: Und trotzdem eine spannende Aufgabe vor sich: HH hat jetzt etwa eine Größenordnung, die der Hörverlag vor fünf Jahren hatte.
HH-Gründerin Osterwold bleibt weiter Programmchefin, die („ich bin jetzt immerhin 63“) angesichts des Wachstumstempos (allein in diesem Jahr um die 150 Titel, dazu die erfolgreiche Neueinführung von Silberfisch, des neuen Jugendprogramms, das erfolgreich gestartet ist und auf Anhieb um eine Million Umsatz gemacht hat), schon seit Monaten nach einer Entlastung zunächst im kaufmännischen Bereich gesucht hat.
Ist das jetzt ein Triumph für sie, dass sie auf Kosten ihres großen Wettbewerbers ihre „Ideallösung“ gefunden hat? „Nein, dafür mag ich Claudia Baumhöver viel zu gern.“