Nach einem Bericht der Zeitschrift „manager magazin“, an der Gruner + Jahr mit einem knappen Drittel beteiligt ist, wolle die Bertelsmann AG seine Beteiligung an Gruner + Jahr verkaufen – und sich damit aus dem „wachstumsschwachen Zeitschriftengeschäft“ zurückziehen.
Dem Bericht von Klaus Boldt zufolge sind bereits Banken mit einer Evaluierung des Verkaufs der 74,9-Prozent-Beteiligung beauftragt worden. Spekulation: Die Familie Jahr, die mit 25,1 Prozent eine Sperrminorität bei G+J hält, könne ihr Vorkaufsrecht nutzen und das Zeitschriftenhaus komplett kaufen, zusammen mit finanzstarken Investoren. ]
Andererseits sei Bertelsmann an dem amerikanischen Verlag Harper Collins interessiert, wie auch die Nachrichtenagentur Reuters meldet.
Rupert Murdochs Medienkonzern News Corp verlange aber bis zu zwei Milliarden Dollar für diesen „Lehrbuch-Verlag“ berichtet das „Manager Magazin“ – was alles in unseren Augen wenig Sinn macht: Anderes als das MM-Mazin schreibt, ist Harper Collins gar kein „Lehrbuch-und Wissenschaftsverlag“, sondern ein Konglomerat eher wie Random House. Macht das wirklich Sinn, das zu kaufen,w as man schon hat? Meint der Autor vielleicht eher die akademische Abteilung von Simon & Schuster?
News Corp hat heute bereits dementiert – man sei nicht im Gespräch mit Bertelsmann oder anderen Firmen über einen Verkauf seines US-Verlags Harper Collins. Was sein könnte: Haben die